Gremien an unserer Schule

Klassenelternabende

Im Interesse des Kindes sollte die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus gepflegt werden. Der regelmäßige Klassenelternabend hat hierbei besondere Bedeutung. An diesen Elternabenden werden wesentliche Vorgänge aus dem Leben und der Arbeit der Klasse und der Schule erörtert, zum Beispiel die Unterrichtsgestaltung oder besondere Unterrichtsvorhaben. Die Klassenelternschaft wird vom Klassenelternbeirat nach Bedarf, mindestens jedoch einmal in jedem Schulhalbjahr, einberufen. An den Versammlungen der Klassenelternschaft nimmt die Klassenlehrerin teil. Den übrigen Lehrerinnen und Lehrern der Klasse sowie der Schulleiterin steht die Teilnahme frei. Die Themen für Elternabende ergeben sich aus der Arbeit der Klasse und dem sonstigen Schulgeschehen. Wichtige Themen können sein: Schulweg der Kinder, Sexualerziehung, der Unterrichtsstoff, Legasthenie, Fernsehen, Taschengeld, Kinderbücher und Comics Es empfiehlt sich, von jedem Elternabend ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll ist eine gute Gedächtnisstütze für alle und es gibt einen Überblick über die geleistete Arbeit.

 

Klassenelternbeiräte

Der Klassenelternbeirat vertritt die Interessen der Eltern gegenüber der Schule, gegenüber politischen Instanzen bzw. gegenüber der Öffentlichkeit. Wenn es sich um Einzelprobleme von Eltern handelt, ist es besser, der Elternbeirat verweist die Eltern direkt an den betreffenden Lehrer/in, es sei denn, die Eltern bitten ihn um Unterstützung und Vermittlung. Wenn dagegen mehrere Eltern mit dem gleichen Anliegen kommen, ist es sinnvoll, dass sich der Klassenelternbeirat der Sache annimmt. Der Klassenelternbeirat sollte versuchen, die Elternschaft näher miteinander bekannt zu machen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der Elternschaft aufzubauen. Dies kann z.B. durch Klassenfeste erreicht werden. Der Klassenelterbeirat berichtet beim Klassenelternabend von den Sitzungen des Schulelternbeirates.


Schulelternbeirat

Gewählte Vertreterinnen oder Vertreter der Klassenelternschaften (Klassenelternbeiräte) bilden den Schulelternbeirat. Auf Versammlungen des Schulelternbeirats werden alle wichtigen Angelegenheiten des Schullebens besprochen. Der Schulelternbeirat übt das Mitbestimmungsrecht an der Schule aus. Der Schulelternbeirat ist anzuhören vor einzelnen Entscheidungen der Schulkonferenz, bevor die Schulleiterin oder der Schulleiter Maßnahmen trifft, die für das Schulleben von allgemeiner Bedeutung sind, und vor der Auswahl von zugelassenen Schulbüchern. Die Schulleiterin unterrichtet den Schulelternbeirat über alle wesentlichen Angelegenheiten des Schullebens.


Kreis- und Stadtelternbeiräte

Die Kreis- und Stadtelternbeiräte werden von Vertreterinnen und Vertretern der Schulelternbeiräte der Landkreise, der kreisfreien Städte und der kreisangehörigen Gemeinden, die Schulträger sind, getrennt nach Schulformen aus ihrer Mitte für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Kreis- oder Stadtelternbeirat ist anzuhören zum Schulentwicklungsplan des Schulträgers.


Landeselternbeirat

Der Landeselternbeirat wird von Delegierten getrennt nach Schulformen für die Dauer von drei Jahren gewählt. Der Zustimmung des Landeselternbeirates bedürfen allgemeine Bestimmungen über Bildungsziele und Bildungsgänge, insbesondere in Rahmenplänen und Prüfungsordnungen, soweit sie das Unterrichtswesen der Schulen gestalten, allgemeine Bestimmungen, welche die Aufnahme in weiterführende Schulen und die Übergänge zwischen den Bildungsgängen regeln, allgemeine Schulordnungen, soweit sie das Unterrichtswesen gestalten.


Was macht die Schulkonferenz?

Die LehrerInnen wählen aus ihrer Mitte (Gesamtkonferenz) 5 KollegInnen, der Schulelternbeirat wählt ebenfalls 5 ElternvertreterInnen auf Vorschlag der ganzen Schulelternschaft in die Schulkonferenz hinein. Wählbar ist jedes Elternteil, das zum Zeitpunkt der Wahl mindestens ein Kind an der Schule hat. Den Vorsitz der Schulkonferenz übernimmt die Schulleitung. Die Schulkonferenz ersetzt nicht das Gremium des Schulelternbeirates, auch nicht die Gesamtkonferenz der LehrerInnen. Die Schulkonferenz ist gegenüber diesen beiden Gremien durch eine Fülle von gegenseitigen Zustimmungen und Anhörungen verpflichtet, gleichwohl ist sie das oberste Organ unserer Schule. Die Schulkonferenz ist die gemeinsame Konferenz aller am Schulleben beteiligten Eltern und LehrerInnen. An weiterführenden Schulen gehören auch SchülerInnen ab der 8. Jahrgangsstufe dazu. Die Schulkonferenz berät und beschließt alle wichtigen Angelegenheiten unserer Schule. Die Zahl der Mitglieder der Schulkonferenz ist abhängig von der Art und der Größe der Schule, sie variiert zwischen 10 und 25 Mitgliedern. Für unsere Schule sind insgesamt 10 Mitglieder in die Schulkonferenz zu entsenden.


Was macht die Gesamtkonferenz?

 

Die Gesamtkonferenz setzt sich aus allen Lehrkräften sowie den sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Schule zusammen. Sie entscheidet über pädagogische und fachliche Fragen, die sich aus dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule ergeben und nicht in die Zuständigkeit der Schulkonferenz fallen. Dazu gehören beispielsweise die Themenbereiche Schulprogramm, Haushaltsmittel und Leistungsbewertung. Eltern- und Schülervertreter können beratend an Gesamtkonferenzen teilnehmen. 

Die Rechte der Gesamtkonferenz sind durch § 133, Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) geregelt, einzusehen auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums unter www.kultusministerium.hessen.de in der Rubrik "Schulrecht".